Pietistische Prägung

Die Wurzeln des Pietismus gehen auf das 17. und 18. Jahrhundert zurück.

Stammväter wie Jakob Spener lebten ihren Glauben praktisch und klar einsehbar vor.

Ihre Werte gründeten sich in den 5 G´s.

  1. Gottes Wort

  2. Gemeinschaft untereinander pflegen

  3. Gebet (persönliches, aber auch Gebetsgemeinschaften)

  4. Gabenorientierte Mitarbeit

  5. Glauben verbindlich leben (was sich evangelistisch, missionarisch und diakonisch auswirkt)

Der Begriff Pietismus kommt von pietas = Frömmigkeit. Damals begann eine Erneuerungsbewegung das Leben der evangelischen Kirche zu vertiefen.

Es waren Männer wie Philipp Jakob Spener, August Hermann Francke, Nikolaus Reichsgraf von Zinsendorf und Johann Albrecht Bengel die, die treibenden Stammväter waren. 

Zinsendorf  meinte dazu
"Pietistisch ist es, wenn Glaube als persönliches Verhältnis zu Jesus Christus gelebt wird.
Jesus ist Dreh- und Angelpunkt unseres Glaubens.
Er liebt uns, und wir lieben ihn. Er ist unser, wir sind sein"

Später flammte der Pietismus in der Erweckungsbewegung neu auf und ist noch heute in zahlreichen Kirchengemeinden, in vielen Freikirchen und vor allem in der Gemeinschaftsbewegung an zu treffen.

Dabei wird auch heute noch darauf geachtet:

© 2011 Evangelische Stadtmission Eberstadt letzte Änderung 07.08.2011 Impressum